Industrie 4.0 - für kleine und mittlere Unternehmen
Fokus: Additive Fertigung im Kontext Industrie 4.0

Themen wie Industrie 4.0, Digitalisierung und Additive Fertigung sind dieser Tage allgegenwärtig. Die Region OWL steht dabei bereits heute für Success Stories und zahlreiche Unterstützungsangebote. Doch der Weg zur digitalisierten Produktion und Produkten erfolgt Schritt für Schritt – und muss für jedes Unternehmen individuell gefunden werden. Die Veranstaltung am 15.12.2016 vermittelte den rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über Anwendungsbereiche und Fördermöglichkeiten für KMU.

Unternehmen und Hochschulen berichteten hierfür aus ihrer Praxis. Ein besonderer Fokus des Nachmittags lag auf dem Thema Additive Fertigung im Kontext Industrie 4.0. Passender Ort war die im Frühjahr neu eröffnete Smart Factory OWL in Lemgo.

Prof.-Dr. Eva Scheideler von der Hochschule OWL lieferte einen Überblick in die verschiedensten Möglichkeiten der direkten digitalen Fertigung im Kontext Industrie 4.0. Die Additive Fertigung ist hierbei nur ein Teilaspekt, der Unternehmen in Zukunft neue Möglichkeiten eröffnet. Anschließend stellte Markus Hoffmann, Geschäftsführer der H&H Gesellschaft für Engineering und Prototypenbau mbH aus Leopoldshöhe die unterschiedlichen Verfahren, Anwendungsmöglichkeiten aber auch Grenzen des Einsatzes der additiven Fertigung vor. Unternehmen, die tiefer in die Thematik einsteigen möchten, bieten sich verschiedene Unterstützungsangebote an. Einige davon stellte Thore Arendt von der OWL GmbH im Anschluß vor.

Besonderes Highlight war die abschließende Führung durch die SmartFactoryOWL mit vielen Fachgesprächen und Einblicken in aktuelle Forschungs- und Transferprojekte im Bereich Industrie 4.0.

Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit dem Thema Industrie 4.0 noch nicht intensiv beschäftigt haben. Sie ist Teil des Projekts „Industrie 4.0 für den Mittelstand“ der OstWestfalenLippe GmbH und weiterer Partner.

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