OWL MASCHINENBAU Cross-Mentoring
Qualifizierungsworkshop 1 für Mentees und MentorInnen am 13. Januar bei Harting in Espelkamp

Im Weiterbildungszentrum der Harting Technologiegruppe fand am 13.01.2016 der Qualifizierungsworkshop „Selbstmanagement und Moderationstechniken“ statt.

Rund 20 TeilnehmerInnen des OWL MASCHINENBAU Cross-Mentoring hatten im Rahmen des mit großer Neugier zunächst das Thema Selbstmanagement betrachtet. Hier lag der Fokus auf Persönlichkeitsprofilen und Rollen im beruflichen wie privaten Umfeld. Eine Herausforderung bei der von allen TeilnehmerInnen festgestellten ‚Vielfalt‘ an Rollen und Aufgaben, ist die Priorisierung und das Zeitmanagement (als Teil von Selbstmanagement). Damit eng verbunden wurden Moderationstechniken vorgestellt, um die persönliche Darstellung und die Wirkung in beruflichen Kontexten optimal zu gestalten.

Vormittags hatten sich die „Tandems“ –  bestehend jeweils aus Mentee und Mentor/in – eingehend mit dem sogenannten „4-Farben-Modell“ nach C. G. Jung auseinandergesetzt, ein Modell, das vielen Instrumenten zur Persönlichkeitsanalyse und -profilbildung zugrunde liegt. Im Workshop hat neben der eigenen Einschätzung zu den jeweiligen ‚Qualitäten‘, die mit den Farben verbunden werden, auch interessiert, wie sich diese auf Kommunikation, Arbeitsweise und Motivation in unterschiedlichen beruflichen Kontexten und auf die persönliche Entwicklung auswirkt. Daran angeschlossen hat sich eine Betrachtung zu Rollen, deren Verständnis und dem Thema Prioritätensetzung.

Letzteres bildete den Übergang zum Thema Zeitmanagement (im Selbstmanagement). Wichtig hervorzuheben, viele Zeitmanagement-Tools der Vergangenheit bieten heute angesichts der Komplexität von beruflichen Prozessen und der Eingebundenheit in wechselnde Teamkonstellationen nur bedingt wirksame Hilfen an! Die Erkenntnis ist vielmehr, dass die ‚Abstimmung‘ über Prioritäten von Aufgaben im betrieblichen Alltag eine zentrale Funktion des Selbstmanagements ist. Diese erfordert v. a. ein hohes Maß an Kommunikation mit den jeweils beteiligten Personen!

Daran schloss sich eine Betrachtung und das Einüben „analoger Moderationstechniken“ in Ergänzung zu digitalen an. Diese Techniken dienen insbesondere dazu, die Präsenz des/der Akteur/in zu erhöhen und eine effektive Kommunikation in vielfältigen Kontexten zu ermöglichen.

Der Workshop wurde von den Trainerinnen, Heidrun Strikker und Susanne Recknagel, SHS CONSULT und von Dr. Angelika Kipp, OWL MASCHINENBAU durchgeführt.

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