Fachkräfteentwicklung für Unternehmen:
OWL MASCHINENBAU startet das „Cross-Mentoring zur Fachkräfteentwicklung in technischen Unternehmen der Region OWL“

Bei der Fachkräftesicherung können Unternehmen innovative Wege gehen. Eine Option ist das Projekt „Cross-Mentoring zur Fachkräftesicherung in technischen Unternehmen“, das seinen Auftakt bei der Benteler Gruppe in Paderborn hatte.

„Wir stärken die Entwicklung unserer Fachkräfte in der Region“ dieses Leitbild stand über der Mentoring-Auftaktveranstaltung, die bei Benteler zu Gast war. Es trafen sich 15 Mentoring-Tandems – BerufseinsteigerInnen und erfahrenere Fachkräfte - aus 8 Unternehmen der Region, um gemeinsam Ziele bzw. Themen zur persönlichen Entwicklung festzulegen.

Ab Mittag kamen die Führungskräfte (Vorgesetzten) der Nachwuchskräfte hinzu und haben die Entwicklungsperspektiven seitens des jeweiligen Unternehmens eingebracht. Personalverantwortliche und Geschäftsführungen waren ebenfalls dabei, um aktiv an der Gestaltung des Programms mitzuwirken. Das Cross-Mentoring wird von den teilnehmenden Unternehmen - WAGO Kontakttechnik, Eberhardt, Strothmann Machines und Handling, HARTING, Lenze, Krohne Pressure Solutions, ELHA-Maschinenbau Liemke und Benteler Steel/Tube - zudem finanziell getragen. „Die Einbeziehung dieser verschiedenen Personenkreise ermöglicht, dass das Mentoring seine volle Wirkung entfaltet und die Bindung der Fachkräfte an ihre Unternehmen unterstützt“, hebt Dr. Angelika Kipp, Projektleiterin bei OWL MASCHINENBAU, hervor.

Im Cross-Mentoring durchlaufen die Mentees und MentorInnen eine Qualifizierungsreihe zu Themen wie Selbstmanagement, Kommunikation im Team und Positionierung im Unternehmen. Dadurch können Sie ihre eigenen Kompetenzen erweitern und eine individuelle Karriereplanung systematisch angehen. Außerdem findet in der Tandem-Arbeit wie auch in den gemeinsamen Workshops ein intensiver Erfahrungsaustausch statt, der die beruflichen und regionalen Netzwerke aller Beteiligten stärkt.

Die Workshops werden von der SHS CONSULT GmbH, Heidrun Strikker, durchgeführt.
„ In allen Workshops arbeiten Mentees, Mentorinnen und Mentoren gemeinsam an aktuellen Themen und lernen unterschiedliche biografische Erfahrungen, Bewertungen und Haltungen kennen. So profitieren beide Altersgruppen gleichermaßen und lernen einander besser zu verstehen, was vor allem den Berufseinsteigern und –Einsteigerinnen in ihrer täglichen Kommunikation hilft. Der altersübergreifende Austausch fördert daher in den Firmen auch eine offenere Kultur zwischen den Generationen und Geschlechtern“ betont Heidrun Strikker, Geschäftsführerin SHS CONSULT und Moderatorin des Programms.

Aus Sicht der Unternehmen ist das Cross-Mentoring ein Instrument, das die Bindung der Mitarbeitenden an die Betriebe intensiviert und Möglichkeiten der Laufbahnentwicklung bei Fachkräften aufzeigt. Auf diese Weise können sich die technischen Unternehmen als attraktive Arbeitgeber in OWL platzieren. „Unser grundsätzliches Interesse ist es, qualifizierte Mitarbeiter sowie Fach- und Führungskräfte an unser Unternehmen langfristig zu binden. Das Cross-Mentoring bietet für uns eine ideale Plattform, um Talente zu fördern“, sagt Willy Banmann, Teamleiter der Personalentwicklung bei Benteler Steel/Tube.

Das Angebot basiert auf den positiven Erfahrungen, die im Projekt „Kompetenzwerkstatt MINT-Frauen in OWL“ gesammelt wurden. Dieses dreijährige Projekt, das von der Initiative für Beschäftigung OWL e. V., dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. und OWL MASCHINENBAU e. V. durchgeführt wurde, endete im Frühjahr 2014.

Daten und Fakten zum „Cross-Mentoring in OWL“:
15 Tandems aus 8 Unternehmen, Führungskräfte (Vorgesetzte), Personalverantwortliche und Geschäftsführungen:
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co.KG, Eberhardt GmbH, Strothmann Machines und Handling GmbH, Harting KGaA, Lenze SE, Automation und Vertrieb GmbH, Krohne Pressure Solutions GmbH, ELHA-Maschinenbau Liemke KG und Benteler Steel/Tube GmbH

Koordiniert wird das Angebot vom Branchennetzwerk OWL MASCHINENBAU.

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