MINTrelation
Zukunftswerkstatt Technikberufe

Abgeschlossenes Projekt im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit  - gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Der demografische Wandel lässt viele Unternehmen bereits jetzt spüren, dass sich die Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften immer schwieriger gestaltet. Gleichzeitig steigen die Ansprüche junger Menschen an die Qualität des Arbeitsplatzes: Sie suchen moderne Arbeitgeber, die zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle anbieten oder bei denen Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich ist.

In dem Projekt „Zukunftswerkstatt Technikberufe“ traffen Personalverantwortliche, weibliche Fachkräfte und Schülerinnen/Studentinnen zusammen und traten über diese Themen in einen Dialog. In gemeinsamen Workshops und vor Ort in den Unternehmen entwickelten sie gemeinsam Ideen, wie motivierende, frauen- und familienfreundliche Arbeitsbedingungen und eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik aussehen kann.

Das Ziel: eine strukturelle Veränderung der Unternehmenskultur und die Darstellung der gewonnenen Arbeitgeberattraktivität in der Öffentlichkeit durch Instrumente wie Web 2.0, um mehr weiblichen Nachwuchs anzusprechen.

Beteiligt an diesem Projekt waren 11 KMU aus OWL mit jeweils mindestens einem Personalverantwortlichen/Betriebsratsmitglied, mindestens einer weiblichen Fachkraft/Auszubildenden (Botschafterin) und - wenn vorhanden - einer Person aus dem Bereich Marketing/Pressearbeit. Darüber hinaus wurden ca. 40 Schülerinnen/Studentinnen aktiv im Projekt eingebunden. 

Durch Umsetzungsleitfäden, die zusammen mit den Unternehmen entwickelt wurden, sollen MINT-Fachkräfte, insbesondere Frauen, gewonnen, gehalten und motiviert werden. 

Entstanden ist hier die MINTtoolbox, ein Online-Baukasten, auf den kostenfrei zugegriffen werden kann.

„MINTrelation – Zukunftswerkstatt Technikberufe“ wurde als Referenzprojekt (Laufzeit April  2013 – April 2016) für die Region OstWestfalenLippe (OWL) durch die Mädchen-Community LizzyNet, und das Innovationsnetzwerk OWL Maschinenbau aufgebaut. Ein Expertenrat aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit begleitete das Projekt.

Das Projekt wurd gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet ein Förderprogramm für Projekte, die neue Ansätze entwickeln, um Arbeitsqualität und Wirtschaftlichkeit im betrieblichen Alltag zu verbinden. Fachlich begleitet wird es durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. 

Ansprechpartnerin ist Frau Imke Rademacher.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Imke Rademacher

stellv. Geschäftsführerin

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